IT-Recht

IT-Recht ist die Kurzform für Informationstechnologierecht. In den Jahren davor wurden auch die Begriffe EDV-Recht, Computerrecht oder Softwarerecht verwendet. Mit dem Aufkommen der Internetnutzung kamen die Begriffe Internetrecht, Multimediarecht und Recht der neuen Medien, aber auch Fernabsatzrecht bzw. E-Commerce-Recht hinzu. Das IT-Recht ist eine Rechtsmaterie, die sich mit der rechtlichen Bewertung von Sachverhalten aus der Informationstechnologie (IT) beschäftigt. Hierbei bildet es einen Querschnitt aus dem Urheberrecht, Markenrecht, Namensrecht und Wettbewerbsrecht, aber auch die Vorgaben aus dem Vertragsrecht des schuldrechtlichen Verträge wie Dienstverträge und Werkverträge.

 

Den Fachanwalt für IT-Recht hat der Gesetzgeber 2006 eingeführt und eine besondere theoretische Ausbildung von 120 Stunden gefordert in den Bereichen:

 

  1. Vertragsrecht der Informationstechnologien, einschließlich der Gestaltung individueller Verträge und AGB,
  2. Recht des elektronischen Geschäftsverkehrs, einschließlich der Gestaltung von Provider-Verträgen und Nutzungsbedingungen (Online-/Mobile Business),
  3. Grundzüge des Immaterialgüterrechts im Bereich der Informationstechnologien, Bezüge zum Kennzeichenrecht, insbesondere Domainrecht,
  4. Recht des Datenschutzes und der Sicherheit der Informationstechnologien einschließlich Verschlüsselungen und Signaturen sowie deren berufsspezifischer Besonderheiten,
  5. Das Recht der Kommunikationsnetze und -dienste, insbesondere das Recht der Telekommunikation und deren Dienste,
  6. Öffentliche Vergabe von Leistungen der Informationstechnologien (einschließlich e-Government) mit Bezügen zum europäischen und deutschen Kartellrecht,
  7. Internationale Bezüge einschließlich Internationales Privatrecht,
  8. Besonderheiten des Strafrechts im Bereich der Informationstechnologien,
  9. Besonderheiten der Verfahrens- und Prozessführung.

Ein Fachanwalt für IT-Recht muss darüber hinaus besondere praktische Erfahrung nachweisen, damit ihm die Fachanwaltsbezeichnung IT-Recht verliehen wird.

Mehr Durchblick im Recht

Fotorecht (auch als Bildrecht bezeichnet) beschäftigt sich mit der Aufnahme, Gestaltung und Verwertung von Fotografien. Es findet einen Ausgleich zwischen Bildanbieter und Bildverwerter. Auch die Rechte der abgebildeten bzw. abzubildenden Personen bzw. Motive werden erfaßt. Diese können durch Urheberrecht, Markenrecht oder auch das allgemeine Persönlichkeitsrecht (auch als Recht am eigenen Bild bezeichnet, vgl. §§ 22, 23 KUG ) geschützt sein. Auch mit dem Eigentumsrecht können Fotonutzungen kollidieren. 

 

Die im Fotorecht häufig durch die Rechtspraxis betroffenen Fragestellungen betreffen das Urheber- und Leistungsschutzrecht an Fotografien (Lichtbilder und Lichtbildwerke). Dabei ist z.B. wichtig, wann ein Foto entstanden ist, ob Nutzungsrechte eingeräumt worden sind, welche Schutzhöhe ein Foto hat und ob z.B. Fotorechte vererbt worden sind und rechtsgeschäftlich übertragen worden. 

 

Auch Schadensersatz bei unberechtigter Nutzungen können erheblich sein - auch die Unterlassung weiterer Nutzung kann erhebliche Kosten nach sich sich ziehen. 

Anwaltliche Erfahrung seit 2000

im Urheberrecht, Medienrecht, IT-Recht finden Sie in der Anwaltskanzlei HEYERS Rechtsanwälte.

 

Diese Erfahrung, gepaart mit der Fachanwaltsausbildung und der Fachanwalttitelsverleihung als

Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht

Fachanwalt für Informationstechnologierecht (IT-Recht)

weist die Expertise aus.

 

Vor diesem Hintergrund sind die Rechtsanwälte auch ständig als Referenten in diesen Bereichen gefragt. So hat Rechtsanwalt Heyers schon im Jahr 2001, also bevor das Fernabsatzgesetz verabschiedet wurde, einen Vortrag hierüber bei der IHK Osnabrück gehalten. Bei der Universität Osnabrück sind Herr Rechtsanwalt Heyers und Frau Dr. Claudia Richter LLM. Eur. als Lehrbeauftragte für Internetrecht tätig.

 

Als Fachanwalt für IT-Recht ist Rechtsanwalt Heyers Ihr Ansprechpartner u.a.  für

- Vertragsgestaltung bei IT-Projekte

- Dokmentation im Change-Managemet

- Begleitung, Beratung und Vertretung in Krisensituationen bei IT-Projekten

- Überprüfung von IT-Verträgen

Durch die Vernetzung der Kanzlei, können auch erfahrene Sachverständige und Dienstleister benannt werden.

 

 

 

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